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Neue Studie 2020 über die Kosten als Rentner in Europa für ein komfortables Leben
Gedanken zur Auswanderung im Alter
Ich habe mir in den letzten Tagen viele Gedanken rund um das Thema "Auswanderung im Alter gemacht"
Meistens führen wir hier wirtschaftliche und finanzielle Gründe auf, die für eine Auswanderung sprechen.
Aber dass alleine kann und darf nicht der einzige Grund sein. Man kann in der Schweiz mit der Obergrenze der Ergänzungsleistungen oder dem realen Einkommen mit AHV/PK um 3500.- ein zufriedenes, einfaches Leben in der Schweiz führen. Ich denke, für viele ist das ein angenehmer, möglicher Weg.
Auf der anderen Seite, führt einen die Auswanderung neben den finanziellen Vorteilen auch raus aus der Komfortzone.
Erinnert ihr euch an die Gefühle, als Kind beim ersten Besuch einer Shopping Mall? "upps" das hiess damals noch Einkaufszentrum.
Alles war so gross und neu und man konnte sich gar nicht vorstellen, das in den wenigen Stunden hier zu schaffen. Heute geht das schnell und emotionslos. Sobald man einen Parkplatz gefunden hat.
Der erste Urlaub ohne Eltern im Ausland? eine ganz grosse Sache! Mann waren wir risikobereit. Ich stand schon halb verfroren, ohne warme Kleider und Geld irrtümlich auf dem Bahnhof von Liverpool statt an der Küste in Brighton. Ich stand schon in Benidorm (Spanien) ohne Geld am Strand und wusste nicht wie weiter...am gleichen Morgen habe ich zwei nette Schweizer kennengelernt und fuhr in einem Ferrari zurück in die Schweiz.
Natürlich war die Schweiz immer der sichere Hafen, und bleibt es auch bei einer Auswanderung.
Ist es nach über 60 Jahren gewohnter Umgebung, nicht an der Zeit, noch einmal was zu wagen und seinen Horizont zu erweitern? Wenn nicht in diesem Alter, wann dann?
Da sind noch andere Bäcker oder Metzger, andere nette Leute überall auf diesem Planeten.
Neue Orte, neue Städte, neue Kulturen mit einem erfahrenen Blick auf das Leben. Ist es nicht das, was das Leben lebenswert macht?
Portugiesische Putzfrauen verlassen die Schweiz | Die Rente reicht nicht zum Leben | Doku | SRF DOK
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Ausgangslage:
Trotz Ergänzungsleistungen, leben die meisten der hier dargestellten Rentner und IV Bezüger mit dem Existenzminimum. Ein wirklich sorgenfreies und glückliches Leben sieht anders aus.
Viele waren durch Arbeitslosigkeit, Krankheit, Scheidung oder anderen Gründen nicht in der Lage sich ein finanzielles Polster für das Alter aufzubauen.
Miete, Krankenkasse, Steuern und die hohen Lebensunterhaltskosten fressen das noch existierende Einkommen oder Vermögen auf.
Ab 2021 werden sogar die Erben noch zur Kasse gebeten, wenn der Erblasser noch Wohneigentum besass, müssen die bezogenen Ergänzungsleistungen zurückbezahlt werden.
Viele werden darum das geerbte Haus gar nicht halten können und werden gezwungen, dieses zu verkaufen.
Statistiken 2019, Tendenz zunehmend!
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0%CH-Rentner mit Ergänzungsleistungen (2019)
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0%CH-Rentner die als "arm" gelten (2019)
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0%CH-Rentner die als "armutsgefährdet" zählen (2019)
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0%CH-IV Bezüger mit Ergänzungsleistungen (2019)
Eine Studie zur Altersarmut in der Schweiz können sie hier bei prosenectute downloaden.